Kann man das Hotplugging der Renkforce RF-4599662 6 Port SATA III-Controllerkarte deaktivieren?

udo71udo71 Member
bearbeitet 25. November in Computer & Zubehör

Hallo,

die Renkforce RF-4599662 6 Port SATA III-Controllerkarte PCIe x4 arbeitet bei mir unter Linux (Debian bullseye) soweit hervorragend. Das Einzige was ein wenig stört ist: Daran angeschlossene Festplatten tauchen unter den USB-Geräten zum auswerfen auf. Ich vermute das liegt am Hotplugging (laut Anleitung SATA Hotplug möglich). Da ich diese Festplatten nicht auswerfen möchte, kann man das Hotplugging der Karte deaktivieren? Wenn ja, wie?

Die gerade mal 1 1/4 Seiten lange "Bedienungsanleitung" zählt lediglich die Merkmale auf und daß man die Karte in einen freien PCI-Express Steckplatz stecken soll.

LG,

Udo

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Antworten

  • ChristianChristian Administrator admin

    Schwierig, @udo71, wir schauen mal rein.

  • udo71udo71 Member

    Anscheinend könnte man es auch über eine udev-Regel machen, die dann der entsprechenden Festplatte das Flag "kein Wechselmedium" mitgibt. Allerdings müßte ich beim Festplatten-Wechseln/Umbauen selbst drauf achten die Regel immer für neue oder entfernte Festplatten anzupassen. Leichter wäre es da schon, wenn man wie im BIOS den einzelnen SATA-Ports die Hotplug-Fähigkeit entziehen könnte.

  • Hallo @udo71 ,
    der richtige Weg ist, die Platten in die /etc/fstab Datei einzutragen. Du kannst die Platten dort an Hand der uuid identifizieren und den Mountpoint festlegen. Wenn dann eine Platte nicht angeschlossen ist, wird sie einfach nicht gemountet. Wenn du sie hinterher anschließt, kannst du einfach "mount" auf der Konsole eintippen und sie wird mit eingebunden.

    Hier kannst du die Details nachlesen.

    Lg, Leo

  • udo71udo71 Member

    Hallo Leo,

    danke für die Information wie man eine Festplatte unter Linux korrekt in das System einbindet. Leider wußte ich das schon und habe ich mit den an den Renkforce Controller angeschlossenen Festplatten schon gemacht. Leider hilft mir das bei meiner momentanen Problematik nicht. Es sei denn, Du kennst eine mount-Option welche man beim Einhängen mitgeben kann, welche das Hotplugging verhindert.

    Mein Problem ist nicht, wie man eine Festplatte einhängt, sondern daß sie nicht unter KDE in der USB-Geräteverwaltung als externes Wechselmedium auftaucht. Und ich denke, dafür ist das Hotplugging verantwortlich. Also geht es lediglich darum, dieses abzuschalten. Und meine Frage war, ob es einen Weg gibt, das direkt in der Renkforce Controller Karte abzuschalten, also einen Jumper oder ein Konfigurations-Menü der Karte. Wenn es so etwas nicht gibt, also die Möglichkeit nicht gegeben ist, werde ich nach Wegen direkt unter Linux suchen, hat dann aber mit meiner ursprünglichen Frage und dem Forum hier nichts mehr zu tun.

    LG,

    Udo

  • leo_s_conradleo_s_conrad Moderator mod
    bearbeitet 24. November

    Hallo @udo71 ,
    hey, das freut mich jetzt aber! Ein KDE user, da weiß jemand was gut ist. Ich bin mit Kubuntu 18.04 (KDE5) unterwegs :smiley: -)
    Ich halte das erstmal für ein Feature, aber man kann das bestimmt irgendwie softwareseitig abstellen. Ist halt immer mit ein bisschen knobeln verbunden. Hardwareseitig halte ich für unwahrscheinlich. Es könnte natürlich sein, dass es für den Chipsatz auf der Karte ein Config Tool gibt, mit dem man das deaktivieren kann. Schick doch mal ein Foto der Karte. Vielleicht lässt sich was finden.
    Wohin mountest Du? In /media? Falls ja, würde ich mal woanders hin mounten. Das könnte helfen, laut diesem Thread.

    Und wo genau siehst Du das dann zum auswerfen? Im Dolphin? Oder in der USB Übersicht der Systemverwaltung (Ich kann dort nur schauen, nichts machen)?

    Lg, Leo

  • udo71udo71 Member

    Hallo Leo,

    natürlich KDE. Da ich auch als Hobby programmiere, möchte ich so ein Tool wie KWrite mit farblicher Fehleranzeige und Autovervollständigung absolut nicht missen. Ein Foto der Karte gibts im Conrad Shop, da hab ich sie erst kürzlich gekauft. Der Link dazu:

    https://www.conrad.de/de/p/renkforce-rf-4599662-6-port-sata-iii-controllerkarte-pcie-x4-2299831.html

    Bei den Downloads auf der Seite gibts lediglich die knappe "Anleitung", aber keine Software mit der man bei der Karte irgendwas einstellen kann. Aber ich dachte mir, fragen wir mal den Hersteller und laut Internet ist Renkforce das Hauseigene Produkt von Conrad und als ich auf der Seite von Conrad nach einem technischen Kontakt gesucht habe, wurde ich auf dieses Forum hier verwiesen. Also wer hat das Ding gebaut und kennt sich damit aus? Derjenige müßte die Frage, ob die Karte konfigurierbar ist beantworten können.

    Was den mount Punkt anbelangt, sämtliche Festplatten sind bei mir unter /mnt eingebunden, denn soweit ich das über Linux gelernt habe ist der /media Ordner für die Wechselbaren Medien wie CD-Roms, USB-Sticks und externe Festplatten.

    Was Du auf dem Bild siehst, sind zwei Festplatten mit mehreren Partitionen, die ich ausgemustert habe und momentan zu Testzwecken an den Controller gehängt habe. In dem Rechner stecken eine SSD und 3 weitere Festplatten für Backups, welche aber am Mainboard Controller hängen. Bei denen am Mainboard kann ich im BIOS die Hotplug Fähigkeit des Anschlusses ausschalten und daher tauchen sie auch nicht in der Liste auf. Lediglich die beiden Platten am Renkforce Controller.

    Klemme ich jetzt eine weitere externe Festplatten an, erscheint sie irgendwo in der Liste und zum auswerfen muß ich natürlich aufpassen, daß ich die Richtige anklicke. Daher wäre es einfacher, wenn natürlich nur externe Festplatten und keine fest eingebauten auftauchen würden.

    LG,

    Udo

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