Lichtschranke: Conrad Components 196037

Christian12Christian12 Member
bearbeitet 8. Juni in Messen, Steuern, Regeln

Guten Tag
Ich möchte von einem Smartphone-bildschirm (Frequenzanalyzer-App) via Fotozelle farbige Lampen 220V ein/aus-schalten lassen. Wenn also auf dem Display an bestimmten Stellen ein Licht aufleuchtet, sollte eine Fotozelle ein Relais schalten, und Strom auf die Lampe weitergeben. ("Frequenzbasierte Lichtorgel") Wenn das Lichtsignal auf dem Display erlischt, sollte auch der Stromfluss unterbrochen werden. Die Sensitivität des Moduls sollte einstellbar sein. Ist die Conrad Components 196037: Lichtschranke das richtige Produkt? Leider finde ich als Laie keine ausführliche Bedienungsanleitung zum Produkt. Besten Dank für ihre Hinweise; auch alternative Lösungsvorschläge sind willkommen. Christian

Antworten

  • goatygoaty Experte experte
    bearbeitet 7. Juni

    Wenn es nicht oft schaltet, könnte es gehen, aber da es ein Relais enthält ist ein schnelles Blinken ("Lichtorgel") nicht geeignet.
    Außerdem erscheint mir die Vorgehensweise äußerst kompliziert.
    Ich würde nach einer entsprechenden Lichtorgel suchen, oder falls es so speziell ist, eine eigene Hardware entwerfen,
    da das Auslesen des Bildschirms mir doch sehr kompliziert erscheint.
    Wie viele Kanäle soll die Lichtorgel haben ?
    Ich könnte mir vorstellen, daß ein Microcontroller oder RasperryPi mit einer entsprechenden Software und einer Anzahl Solid-State-Relays vermutlich besser wäre. ist aber natürlich nicht von der Stange zu kaufen.

    ich würde z.b. als einfaches Beispiel ein Arduino-FFT benutzen: https://the-techblog.com/lightorgan/

  • Christian12Christian12 Member

    Das Ziel ist, klangtherapeutische, meditative Töne mit Farblicht zu verbinden (Farblichttherapie). Das bedeutet, die Klangfolgen sind sehr langsam und fliessend. Das Problem ist, dass die verwendeten Instrumente wie Gongs und Klangschalen ein sehr komplexes Obertonverhalten haben. Beim Gong ist es sogar so, das sich die vorherschende Frequenz je nach Spielart verschiebt. Was also gefragt ist, dass ganz spezifische, ausgewählte Frequenzen den Licht-Impuls geben. OnyxApps hat ein Analyzer kreiert, der sehr fein justiert werden kann (zB. langsamer Ausschlag der Bars, Anzahl der Frequenzbänder etc.) so dass die Frequenzen, die in ein Lichtsignal gewandelt werden sollen "ausgewählt" werden können. Ideal wäre natürlich eine komplett App-basierte Lösung mit Centerfrequenz und Q-Wert, die mit einer Philipps Hue (o.Ä.) App verbunden werden könnte... Im grunde würde aber auch ein Bewegungsmelder gehen, der 5 Sekunden das entsprechende Licht schaltet; aber die verwenden ja PIR's statt Fotozellen... Wenn man das Modifizieren könnte, wäre das ein Anfang - zumal ich ja zuerst einmal experimtieren möchte. Leider habe ich keine Ahnung von Elektronik, ich müsste jemand finden, der das dann baut...

  • Christian12Christian12 Member

    @goaty schrieb:
    Wie viele Kanäle soll die Lichtorgel haben ?

    8 - die 7 Spektralfarben + weiss

  • goatygoaty Experte experte

    Das ist heftig. Ich schätze vorsichtig daß das nicht einfach machbar sein wird.
    Es müßte ja das Tablet/Handy in einer Halterung sein, und dann die Sensoren die acht Balken "ablesen" um dann die Lichter zu schalten.
    Vermutlich wäre es mit einem Arduino Microcontroller, und acht Fotodioden machbar einen LED-RBG Streifen zu steuern, um nicht 220V schalten zu müssen. Wäre auch eine Idee. Aber ohne Elektronik-Kentnisse geht das nicht.

  • Kriz_conradKriz_conrad Moderator moderator
    bearbeitet 7. Juni

    Da du Hue einsetzen möchtest, könntest du entsprechend hier weiter aufbauen, anstatt es unnötig noch komplizierter zu machen?
    Ich stelle mir hier grob ein Setting mit der HDMI Sync Box vor, welche den Monitor entsprechend auf das Licht überträgt.

    Am PC läuft passend eine Musikvirtualisierungssoftware bei welcher man vorher entsprechende Farben definiert. Womit ich pers. noch weniger Erfahrung habe, ist das Zusammenspiel rein softwaretechnisch mit Hilfe der Sync App innerhalb von Windows, damit könnte das vielleicht ohne Sync Box klappen.
    Kann dir das gerne mal mit der App testen, wenn das ein vorstellbarer Weg ist.

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